Tanzwegbegleitung - eine Praxis
Freiburg im Breisgau, Deutschland
und darüber hinaus
ÖFFENTLICHER BRIEF
Bitte vergib mir! Ich bin bestimmt nichts besseres als du. Das war ich nie und das wollte ich nie sein. Ich bin einfach nur ein Mensch, der versucht, seine Aufgaben zu erfüllen und damit seinem Leben Sinn zu geben. Und auch die, die das nicht versuchen, haben für mich einen Sinn, ich wollte mich nie über einen anderen stellen. Dennoch bin ich definitiv anders als die meisten. Es gab Menschen in meinem Leben - und ja wirklich, da spreche ich von mehreren - es gab Menschen in meinem Leben, die mir die Kraft bis aus den Knochen heraus saugten. Ich konnte einfach nicht mehr. So schwer es mir fiel, aber ich wusste, dass ich allein sein MUSS. Nur um nicht ganz drauf zu gehen. Ich selbst habe mich nicht als psychisch krank erlebt. Ja, ich habe Definitionen diesbezüglich zugelassen, weil ich sehen konnte, dass die anderen diese Art von Erklärung brauchen. Ich war und bin nicht psychisch krank. Wenn ich allein sein durfte, spätestens dann, wenn ich wieder allein sein durfte und zurück erobert hatte, was ich brauchte, was zu mir gehört, kam ich irgendwann immer wieder in die Kraft zurück. Wie ich mir meine Zustände erklärte, wenn nicht mit einer psychiatrischen Diagnose? Ja, zwischenzeitlich hatte ich so viel Mist erdulden müssen, über mich ergehen lassen müssen, dass ich völlig erschöpft war. Dass ich nicht mehr wusste, wo vorn und hinten ist. Würdest du noch klar denken können, nach dem du von fast allen Seiten massiv angegriffen wurdest? Mit Angriff meine ich nicht kleine Verletzlichkeiten, sondern wirklich schwere Traumata, eines sogar so schwer, dass ich erst zwei Jahre später begriff, was passiert ist und immer noch mit niemandem darüber reden möchte. Wer soll denn das noch mittragen? Ich bin doch die, die zu entscheiden hat, wie sie damit umgeht. Zwischenzeitlich bin ich überzeugt, dass es mir passiert, weil nur ich die Kraft habe, damit dann auch umzugehen. Nur ich habe die Kraft, diese Probleme zu lösen. Ich deutete vieles an, aber ich merkte sehr schnell, dass du nicht bereit bist. Ich kann mich gut zurücknehmen, auch wenn es die meisten nicht glauben! Gemessen an dem Maß, was ich zu sagen hätte, sage ich NICHTS, gar nichts!! NICHTS! Ich bin ein scheues Reh, das seinen gigantischen Mut ganz allein zu tragen vermag. Dass ich den Mist erlebte und nicht du, liegt aber auch nicht daran, dass ich krank war. Nein es liegt daran, dass ich anderes bin. Anders, nicht falsch! Anders, nicht krank! Anders, nicht besser oder schlechter! Eher hoch begabt, einfach mit ganz anderen Aufgaben. So hoch begabt, dass es niemand erkennt. Weil wie kann jemand eine Begabung erkennen, wenn er sie nicht selbst hat? Es wurde ja alles dafür getan, dass ich nicht handlungsfähig bin und niemand in die Bewusstheit meiner Begabung kommt. Nur durch sichtbare Folgen eines Handelns erkennen wir Begabung. Nein, in dieser Zeit reagieren Menschen auf Begabung mit Angriff, mit Wegschauen, nicht Wahrhaben wollen, mit Respektlosigkeit. Anstatt mit Respekt, so wie sich das gehören würde!!! Es verunsichert sie, es macht ihnen eher unbewusst irgendwie Angst. Die meisten wollen nicht gesehen, nicht erkannt werden. Die meisten haben einiges zu verbergen, sind nicht reinen Herzens. Aber ich sah, ich erkannte, mit meiner Liebe im Herzen. Ich liebte. Und wurde schon von meinen Eltern darin missbraucht, klein gehalten, unfähig zu sprechen, was ich sehe, unfähig, Wahrheit zu sagen, obwohl das genau meine Aufgabe gewesen wäre und - ihre Heilung. Aber davon möchte ich gar nicht erst zu reden beginnen, wer findet schon Heilung gut, wer glaubt in dieser Zeit noch an Heilung? Wer weiß gar um diese Möglichkeit? Ich sehe zuerst den Menschen, nicht seine Funktion. Ja, und so erlebte ich ein Trauma nach dem anderen. Und war irgendwann völlig erschöpft. Frühzeitig gealtert, nannte ich es. Zum Glück ist dieser Prozess umkehrbar. ;-) Es gab zum Beispiel Tage, da brauchte ich morgens zwei Stunden im Bad, wenn ich es überhaupt schaffte, ins Bad zu gehen. Nur als kleines Beispiel, damit du dir vorstellen kannst, worum es geht. Ich war in den Grundmauern so irritiert, dass ich alles in Frage stellen MUSSTE. Auch dich. Bitte vergib mir, es tut mir leid, dass ich mich zurückgezogen habe. Da war ein gigantisches Gefühl der Scham, ohne dass ich es auch nur ansatzweise bewusst hatte. Es wirkte trotzdem. Die Kräfte verschwanden in einer Geschwindigkeit, die mich schwindeln lies. Was mir geschah, wie sich mir die Menschen offenbarten, lies mich nur noch entsetzt, schockiert und mit offenem Mund zurück. Auch Vertrauen braucht Kraft und vor allem Ressourcen, aber ich hatte doch schon so oft an falscher Stelle vertraut und die Ressourcen waren längst aufgebraucht. Da war keine Vorleistung mehr möglich! Ich weiß, dass dies für dich sehr verletzend gewesen sein muss und vermutlich auch blieb. Im Jahre 2018 wurde es so schlimm, dass ich entschied, mir das Leben zu nehmen. Ich legte den Tag fest, an dem ich die, die mir die Liebsten waren, um mich versammeln wollte, inklusive einer Standleitung in die Türkei. Es war mir klar, ich gehe nicht ohne Abschied zu nehmen. Nun, das schaffte ich nicht, weder das eine noch das andere. Das, was mir das Leben zur Hölle machte, war am Ende meine Rettung: Ich bin eine Liebende. Genau diese sieben Menschen, die ich einladen wollte, liebte ich zu sehr, falls es ein "zu sehr" lieben gibt, ich glaube ja nicht daran. Es fällt hier oft das Wörtchen "ich", aber es geht nicht anders zu erklären. Du weißt, dass es um dich geht. Ich konnte es diesen von mir so sehr geliebten Menschen nicht antun. Immer wieder malte ich mir dieses Treffen aus und versetzte mich in die, die ich einladen würde. Es war klar, ich MUSS irgendwie weiterleben, das ging nicht. Ich liebte. Ja und was ich dann tat: Voll auf Risiko, was sonst? Was hatte ich denn zu verlieren? Oh, es war recht viel, was ich zu verlieren hatte, aber das weiß ich leider erst heute. Nicht dass ich etwas bereue. Doch eines bereue ich: dass ich dir VERMUTLICH SEHR weh getan habe. Aber meinen Mut bereue ich nicht. Denn ich wollte wissen, wer oder was mir die Kraft bis aus den Knochen heraus saugt. Mir blieb nichts anderes mehr übrig, ich musste etwas riskieren, der Ist-Zustand war nicht mehr auszuhalten, nicht für mich. Vor allem aber wollte ich wissen, wer mich sieht, so wie ich bin. Ich wollte wissen, ob jemand erkennt, dass meine Einladungen, meine Angebote, mein einfach nur da sein so wie ich bin als Freundin, als Partnerin, als Schwester, als Lehrerin, als Problem-Löserin und Forscherin - auch Geld wert ist, wenn ich es für Fremde tue. Ich wollte wissen, ob es außer mir wenigstens eine gibt, die mich so sieht, wie ich bin. So wie ich mich sehe, ob eine an mich glaubt, so wie ich an mich glaube und - an sie! Ich wollte wissen, ob ich gesehen und gehört bin. Und ich wollte wissen, von wem ich gesehen und gehört bin. Das Wichtigste, was ich wissen wollte, war: wer sieht mich wie ich bin, ABER wertschätzt dies auch. Wer ist noch da, der mich nicht einfach nur ausbeuten und missbrauchen will? Wer von denen, die ich liebe, liebt mich? Ich fand ohne zu suchen einen einzigen, einen Mann! Er ist der, von dem ich mich gesehen und erkannt fühle. Das reichte. Ja und dann geschah das Wunder, ich musste meine Definition von Lieben korrigieren, nur um mein Leben zu schützen und es selbst wieder wertzuschätzen. Ja, dieses Wunder brauchte meinen totalen Rückzug. Und ich weiß, wenn du mich liebst, verstehst du. Bitte vergib mir. Wenn du nicht verstehst, bist du hier nicht gemeint. Es grüßt dich deine Katrin, es grüßt dich Manyana, eine Überlebende, Lebenskünstlerin und vor allem Liebende im Jahre 2026. Danke für mein Leben. Ich liebe es.
Bitte vergib mir! Ich bin bestimmt nichts besseres als du. Das war ich nie und das wollte ich nie sein. Ich bin einfach nur ein Mensch, der versucht, seine Aufgaben zu erfüllen und damit seinem Leben Sinn zu geben. Und auch die, die das nicht versuchen, haben für mich einen Sinn, ich wollte mich nie über einen anderen stellen. Dennoch bin ich definitiv anders als die meisten. Es gab Menschen in meinem Leben - und ja wirklich, da spreche ich von mehreren - es gab Menschen in meinem Leben, die mir die Kraft bis aus den Knochen heraus saugten. Ich konnte einfach nicht mehr. So schwer es mir fiel, aber ich wusste, dass ich allein sein MUSS. Nur um nicht ganz drauf zu gehen. Ich selbst habe mich nicht als psychisch krank erlebt. Ja, ich habe Definitionen diesbezüglich zugelassen, weil ich sehen konnte, dass die anderen diese Art von Erklärung brauchen. Ich war und bin nicht psychisch krank. Wenn ich allein sein durfte, spätestens dann, wenn ich wieder allein sein durfte und zurück erobert hatte, was ich brauchte, was zu mir gehört, kam ich irgendwann immer wieder in die Kraft zurück. Wie ich mir meine Zustände erklärte, wenn nicht mit einer psychiatrischen Diagnose? Ja, zwischenzeitlich hatte ich so viel Mist erdulden müssen, über mich ergehen lassen müssen, dass ich völlig erschöpft war. Dass ich nicht mehr wusste, wo vorn und hinten ist. Würdest du noch klar denken können, nach dem du von fast allen Seiten massiv angegriffen wurdest? Mit Angriff meine ich nicht kleine Verletzlichkeiten, sondern wirklich schwere Traumata, eines sogar so schwer, dass ich erst zwei Jahre später begriff, was passiert ist und immer noch mit niemandem darüber reden möchte. Wer soll denn das noch mittragen? Ich bin doch die, die zu entscheiden hat, wie sie damit umgeht. Zwischenzeitlich bin ich überzeugt, dass es mir passiert, weil nur ich die Kraft habe, damit dann auch umzugehen. Nur ich habe die Kraft, diese Probleme zu lösen. Ich deutete vieles an, aber ich merkte sehr schnell, dass du nicht bereit bist. Ich kann mich gut zurücknehmen, auch wenn es die meisten nicht glauben! Gemessen an dem Maß, was ich zu sagen hätte, sage ich NICHTS, gar nichts!! NICHTS! Ich bin ein scheues Reh, das seinen gigantischen Mut ganz allein zu tragen vermag. Dass ich den Mist erlebte und nicht du, liegt aber auch nicht daran, dass ich krank war. Nein es liegt daran, dass ich anderes bin. Anders, nicht falsch! Anders, nicht krank! Anders, nicht besser oder schlechter! Eher hoch begabt, einfach mit ganz anderen Aufgaben. So hoch begabt, dass es niemand erkennt. Weil wie kann jemand eine Begabung erkennen, wenn er sie nicht selbst hat? Es wurde ja alles dafür getan, dass ich nicht handlungsfähig bin und niemand in die Bewusstheit meiner Begabung kommt. Nur durch sichtbare Folgen eines Handelns erkennen wir Begabung. Nein, in dieser Zeit reagieren Menschen auf Begabung mit Angriff, mit Wegschauen, nicht Wahrhaben wollen, mit Respektlosigkeit. Anstatt mit Respekt, so wie sich das gehören würde!!! Es verunsichert sie, es macht ihnen eher unbewusst irgendwie Angst. Die meisten wollen nicht gesehen, nicht erkannt werden. Die meisten haben einiges zu verbergen, sind nicht reinen Herzens. Aber ich sah, ich erkannte, mit meiner Liebe im Herzen. Ich liebte. Und wurde schon von meinen Eltern darin missbraucht, klein gehalten, unfähig zu sprechen, was ich sehe, unfähig, Wahrheit zu sagen, obwohl das genau meine Aufgabe gewesen wäre und - ihre Heilung. Aber davon möchte ich gar nicht erst zu reden beginnen, wer findet schon Heilung gut, wer glaubt in dieser Zeit noch an Heilung? Wer weiß gar um diese Möglichkeit? Ich sehe zuerst den Menschen, nicht seine Funktion. Ja, und so erlebte ich ein Trauma nach dem anderen. Und war irgendwann völlig erschöpft. Frühzeitig gealtert, nannte ich es. Zum Glück ist dieser Prozess umkehrbar. ;-) Es gab zum Beispiel Tage, da brauchte ich morgens zwei Stunden im Bad, wenn ich es überhaupt schaffte, ins Bad zu gehen. Nur als kleines Beispiel, damit du dir vorstellen kannst, worum es geht. Ich war in den Grundmauern so irritiert, dass ich alles in Frage stellen MUSSTE. Auch dich. Bitte vergib mir, es tut mir leid, dass ich mich zurückgezogen habe. Da war ein gigantisches Gefühl der Scham, ohne dass ich es auch nur ansatzweise bewusst hatte. Es wirkte trotzdem. Die Kräfte verschwanden in einer Geschwindigkeit, die mich schwindeln lies. Was mir geschah, wie sich mir die Menschen offenbarten, lies mich nur noch entsetzt, schockiert und mit offenem Mund zurück. Auch Vertrauen braucht Kraft und vor allem Ressourcen, aber ich hatte doch schon so oft an falscher Stelle vertraut und die Ressourcen waren längst aufgebraucht. Da war keine Vorleistung mehr möglich! Ich weiß, dass dies für dich sehr verletzend gewesen sein muss und vermutlich auch blieb. Im Jahre 2018 wurde es so schlimm, dass ich entschied, mir das Leben zu nehmen. Ich legte den Tag fest, an dem ich die, die mir die Liebsten waren, um mich versammeln wollte, inklusive einer Standleitung in die Türkei. Es war mir klar, ich gehe nicht ohne Abschied zu nehmen. Nun, das schaffte ich nicht, weder das eine noch das andere. Das, was mir das Leben zur Hölle machte, war am Ende meine Rettung: Ich bin eine Liebende. Genau diese sieben Menschen, die ich einladen wollte, liebte ich zu sehr, falls es ein "zu sehr" lieben gibt, ich glaube ja nicht daran. Es fällt hier oft das Wörtchen "ich", aber es geht nicht anders zu erklären. Du weißt, dass es um dich geht. Ich konnte es diesen von mir so sehr geliebten Menschen nicht antun. Immer wieder malte ich mir dieses Treffen aus und versetzte mich in die, die ich einladen würde. Es war klar, ich MUSS irgendwie weiterleben, das ging nicht. Ich liebte. Ja und was ich dann tat: Voll auf Risiko, was sonst? Was hatte ich denn zu verlieren? Oh, es war recht viel, was ich zu verlieren hatte, aber das weiß ich leider erst heute. Nicht dass ich etwas bereue. Doch eines bereue ich: dass ich dir VERMUTLICH SEHR weh getan habe. Aber meinen Mut bereue ich nicht. Denn ich wollte wissen, wer oder was mir die Kraft bis aus den Knochen heraus saugt. Mir blieb nichts anderes mehr übrig, ich musste etwas riskieren, der Ist-Zustand war nicht mehr auszuhalten, nicht für mich. Vor allem aber wollte ich wissen, wer mich sieht, so wie ich bin. Ich wollte wissen, ob jemand erkennt, dass meine Einladungen, meine Angebote, mein einfach nur da sein so wie ich bin als Freundin, als Partnerin, als Schwester, als Lehrerin, als Problem-Löserin und Forscherin - auch Geld wert ist, wenn ich es für Fremde tue. Ich wollte wissen, ob es außer mir wenigstens eine gibt, die mich so sieht, wie ich bin. So wie ich mich sehe, ob eine an mich glaubt, so wie ich an mich glaube und - an sie! Ich wollte wissen, ob ich gesehen und gehört bin. Und ich wollte wissen, von wem ich gesehen und gehört bin. Das Wichtigste, was ich wissen wollte, war: wer sieht mich wie ich bin, ABER wertschätzt dies auch. Wer ist noch da, der mich nicht einfach nur ausbeuten und missbrauchen will? Wer von denen, die ich liebe, liebt mich? Ich fand ohne zu suchen einen einzigen, einen Mann! Er ist der, von dem ich mich gesehen und erkannt fühle. Das reichte. Ja und dann geschah das Wunder, ich musste meine Definition von Lieben korrigieren, nur um mein Leben zu schützen und es selbst wieder wertzuschätzen. Ja, dieses Wunder brauchte meinen totalen Rückzug. Und ich weiß, wenn du mich liebst, verstehst du. Bitte vergib mir. Wenn du nicht verstehst, bist du hier nicht gemeint. Es grüßt dich deine Katrin, es grüßt dich Manyana, eine Überlebende, Lebenskünstlerin und vor allem Liebende im Jahre 2026. Danke für mein Leben. Ich liebe es.

